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Urlaubertipps

Der kleine Rat zur großen Fahrt
Den haben Sie sich verdient - Urlaub vom Alltag und Stress. Damit auch die Fahrt in die schönste Zeit des Jahres so entspannt wie möglich startet, haben die Experten der Kfz-Innung 10 Tipps zusammengestellt.

1. Ein Check zur Sicherheit

Vor Urlaubsantritt das Fahrzeug im Kfz-Meisterbetrieb durchchecken lassen - und das nicht "auf den letzten Drücker", denn: In Urlaubszeiten herrscht in den Werkstätten Hochbetrieb. Eine rechtzeitige Anmeldung erspart unnötige Wartezeiten.

2. Das Rundum-Sorglos-Paket

Im Rundum-Service im Kfz-Meisterbetrieb sind in der Regel die Überprüfung der Motorkompression, Zündanlage, Keilriemen und Wasserschläuche, Luftfilter und Kraftstofffilter, Bremsanlage, Radspiel und Lenkung und nicht zuletzt die Batterie sowie die Lichtmaschine enthalten.

3. Erst inspizieren - dann starten

Ist die Jahresinspektion sowieso kurz vor oder nach dem Urlaub fällig, sollte man sie in jedem Fall in die Reisevorbereitungen mit einplanen. So startet man mit einem gewarteten Auto und kann zusätzlich noch - im Falle einer Panne oder Unfall - die Mobilitätsgarantie in Anspruch nehmen.

4. Do-It-Yourself

Und das kann jeder Urlaubsfahrer selbst checken: Kühlwasserstand kontrollieren, sicherstellen, dass ein Ersatzkeilriemen vorhanden ist, Reifenprofil auch am Reserverad überprüfen (Achtung: Für die Urlaubsfahrt sind mindestens 4 mm angesagt) und den Reifenluftdruck der Beladung anpassen.

5. Das Set für den Fall der Fälle

Das muss mit: Warndreieck, vollständiger Verbandskasten, Reservekanister, Abschleppseil oder -stange, Werkzeug, Zubehörteile, zweiter Satz Autoschlüssel, Betriebsanleitung, Panneheft und Werkstattverzeichnis des jeweiligen Fabrikates - damit Sie für den Fall der Fälle gerüstet sind.

6. Alles Gute kommt nach oben

Surfbretter, Skier oder Bikes gehören aufs Dach. Allerdings sollte im Vorfeld die maximale Dachlast im Bordbuch gecheckt werden. Und: Nur geprüfte Dachgepäckträger verwenden.

7. Große Sicherheit für kleine Beifahrer

Kinder unter zwölf Jahren und 1,50 Meter Körpergröße dürfen nur in ECE-geprüften Kinder-Sicherheitssystemen mitreisen. Die Systeme für die Kleinsten gehören in Fahrzeugen mit Beifahrer-Airbag gegen die Fahrtrichtung montiert auf die Rücksitzbank. Wer den Beifahrer-Airbag deaktivieren möchte, muss die Zustimmung des Fahrzeugherstellers einholen und sollte mit der Stillegung in jedem Fall eine Fachwerkstatt beauftragen.

8. Da staut sich was zusammen

Prädestinierte Stautage sind das Wochenende, also lieber zwischen Sonntag und Donnerstag starten. Bei gefährdeten Strecken wie die große Nord-Südstrecke, die West-Ost-Autobahn A2 und A4 Ausweichmöglichkeiten auf Bundesstraßen notieren - damit der Urlaub schon beim Start beginnt.

9. Mobilitätscard - ist Fahrers Liebling

Bei Pannen im europäischen Ausland enthält die Mobilitätsgarantie einen Fahrzeugrücktransport, Unterstellungskosten für 14 Tage, Zollgebühren/Verschrottungskosten, Ersatzteilversand sowie finanzielle Hilfe bei besonderen Notfällen.

10. Seien Sie versichert

Der Versicherungsschutz sollte vor der Reise gründlich überprüft werden: Internationaler Versicherungsnachweis, Auslandskrankenschein, Auslandsrechtsschutz, Reisegepäckversicherung, Reiserücktrittversicherung, Kurzzeitvollkaskoversicherung. Ihr Kfz-Meisterbetrieb berät Sie gerne über eine Verkehrs-Service-Versicherung.